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Preise und genutzte Endgeräte
#1
Moin!


Ich bin gerade so erstaunt darüber, dass ich es einfach irgendwo los werden möchte und vielleicht teilt der Ein oder Andere ja sogar meine Erfahrungen!


Es geht bei mir aktuell um den Kauf eines Autos (Neufahrzeug), gleichzeitig verbunden mit einem Kredit. Ich habe bisher die Konfigurationen erstellt und mit den Beratern besprochen an meinem PC-System (Windows 10 Pro). Dort kam ich für das Fahrzeug (Golf 7) immer so um die rund 29.500€ raus.

Jetzt habe ich in einer nächtlichen Langeweile mein Smartphone genommen und mir das Fahrzeug einfach noch mal konfiguriert (ja, ich bin etwas aufgeregt xD) und siehe da: über Android kostet das Fahrzeug nur noch "schlappe" 29.170€  Huh


Daraufhin das iPad geschnappt und das selbe Spiel noch mal, da waren es sogar nur noch 29.040€


Ähnlich funktioniert hat das auch mit dem Kredit, bzw. den monatlichen Summen, auch da hat Apple den günstigsten Vergleich erzielt! (bei der exakt selben Bank übrigens)


Natürlich habe ich sofort meine Fahrzeug-Anfrage storniert (ist ja noch nichts in trockenen Tüchern gewesen) und über iOS neu erstellt und diese Anfrage abgeschickt  Big Grin Big Grin



Ich finde es krass, dass das wirklich so ist. In meinen Augen sogar ziemlich unfair in gewissen Bereichen: warum soll ein Windows-Nutzer einen halben Tausender mehr für das selbe Produkt zahlen, als ein Nutzer von iOS? Nennt man sowas nicht auch irgendwie "unlauterer Wettbewerb" oder etwas in der Art?


Habt ihr solche Erfahrungen bisher auch schon machen können?

[Bild: sysp-119633.png]
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#2
Moin DarkBaal,

Dynamic Pricing ist mir ein Begriff und hab ich selbst schon erlebt. Aber da waren die Preisspanne max. 15 Euro (PC-Hardware) oder aber auch bei Amazon. Die ändern die Preise wie die früher Tankstellen - mehrmals am Tag!
Bei einem Auto fällt das natürlich gleich höher ins Gewicht.
Normalerweise gelten Apple-Kunden als zahlungskräftiger und es wird ein höherer Preis angezeigt. Vermutlich sind Apple-Kunden nach Kauf der Apple-Produkte ärmer - darum hat der Autoverkäufer Mitleid mit ihnen!?  Big Grin
Booking.com fährt übrigens auch diese Art von "Erlös-Optimierung".

Es könnte zB. auch sein, dass deine IP geloggt wurde und du beim ersten Besuch den "Erstpreis" angezeigt bekommst. Nachdem du dann nochmal auf das Auto geschaut hast, heißt das, du hast ernsthaftes Interesse und du vergleichst - also wird dir ein Rabatt mitangezeigt. Und wenn du das dritte Mal draufschaust, könnte das bedeuten, heute fällst du die Entscheidung. Ist jetzt nur ein Gedanke.
Versuch mal den Inkognito-Modus von Chrome und besuche die Seite nochmal vom Desktop-PC. Anschließend könntest du auch noch die Browser-Cookies löschen und es nochmal versuchen. Irgendwann bist du die Algorithmen durch!  Rolleyes
Nachdem ich weiß was im Online Marketing-Bereich möglich ist, speziell im Hinblick auf Remarketing-Kampagnen, würde mich das jetzt ganz und gar nicht mehr überraschen. Weiters hat Google ja eine Technologie, die User über verschiedene Endgeräte hinweg trackt, ohne aber eingeloggt zu sein. Da wird nicht mehr mit Cookie geloggt, sondern mit einer eindeutigen ID die du bekommen hast.

Wenn du die Möglichkeit dazu hast, verhandle das Auto vor Ort und weise den Verkäufer respektvoll daraufhin, dass du dich noch weiterhin am Markt umschauen wirst, da dir das Fahrzeug noch zu teuer ist. Außer er gibt viell. noch Winterreifen dazu, dann schaut die Sache anders aus! So oder so wirst du bestimmt noch etwas rausholen können! 

Links zu Dynamic Pricing: 
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#3
tba tba
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#4
Wenn es um eine Anschaffung im höheren Preissegment geht, kann man ohne nachverhandeln gar nichts mehr kaufen, da die Spanne die man drauflegt wirklich hoch sein kann! Zumindest, wenn das Geld nicht ganz so locker sitzt!
Zum Beispiel gab mir ein Autoverkäufer 11% auf den Listenpreis! Bei einem anderen Händler hab ich sogar 13% und paar Goodies dazu bekommen. 
Das ist normal und so spiegelt sich das mehr oder weniger auch im Internet nieder.
Wenn sie nur ein paar davon kriegen, dies zum Normalpreis kaufen, hat das Unternehmen seinen Gewinn maximiert. 
Und der lokale Händler weiß natürlich nichts davon, weil das ja das Unternehmen mit Firmensitz irgendwo macht! 

Das ein Unternehmen ein Produkt mit schwankenden Preisen anbietet ist die freie Marktwirtschaft. Es werden Online-Angebote ausgespielt und wenn du es als Kunde um den Preis nimmst, dann ist das so!
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#5
Ja. das ist auch bei Amazon nicht selten so. Hatte auch schon mal gehört, dass z.B. Apple-Endgeräte den Preis nach oben treiben... Wink

Aber die können noch viel mehr. Google mal nach ubeacon, da gab es auf der 33c3 einen super gruseligen Vortrag zu: https://media.ccc.de/v/33c3-8336-talking..._your_back

Du kannst das Thema erschweren, wenn du z.B. deinen User-Agent spoofst. Geht mit Tools wie uMatrix (gibts für Chome und Firefox).

Damit kannst du deinen User-Agent verändern wie hier dargestellt: https://addons.cdn.mozilla.net/user-medi...1431417020
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